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Bénin

Rep. du Bénin

1960 entlässt Frankreich eine Kolonie in die Unabhängigkeit, die damals den Namen “Dahomey” trägt. Der junge Oberst Mathieu Kérékou kommt 1972 durch einen Staatsstreich an die Macht und verteilt die Regierungsitze an Vertreter aus allen Regionen. Wenig später verkündet Dahomey seine Anlehnung an Marx und Lenin. Ein Jahr später erhält das Land seine heutige Bezeichnung.

Bénin gerät in den folgenden zwei Jahrzehnten in eine Wirtschaftskrise mit sozialen Spannungen, die bei landesweiten Protesten zum Ausdruck kommen. 1990 anerkennt Kérékou die „Konferenz der lebendigen Kräfte des Landes“, welche die Basis für Verfassung und liberale Wirtschaft bereitete. Der mit grosser Mehrheit neugewählte Präsident heisst Nicephore Soglo. 1996, genauso wie 2001 wird allerdings Mathieu Kérékou wiedergewählt. 2006 wurde Yai Boni als neuer Präsident vereidigt.

Bénin gehört zu den zehn ärmsten Ländern der Erde, ist aber eines der meist zitierten Länder Afrikas für seine beispielhafte Demokratisierung.