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Gedanken zur Entwicklungshilfe

In letzter Zeit erschienen einige Artikel über Entwicklungshilfe, die den Nagel auf den Kopf treffen. Z.B. der Artikel in der Weltwoche Nr. 19/2007 „Hilflos in Afrika“ oder im Migros-Magazin Nr. 20 vom 14. Mai 2007 „die Korruption wird unterschätzt“ usw.

Ich kann diesen Ausführungen voll zustimmen. Dies trifft vor allen auf grosse Projekte zu, wo der Staat involviert ist. Wir glaubten anfangs auch, man müsste stillstehende Projekte, die es leider zur Genüge gibt, reanimieren, um vorhandene Ressourcen zu nutzen. Aber leider ist es sehr schwierig mit staatlichen Instanzen zusammen zu arbeiten.

So richtet sich unsere Arbeit in erster Linie auf die Unterstützung von initiativen Kleinunternehmern aus. Dies sind dann zwar kleine familiäre Projekte, aber umso mehr wird die Eigeninitiative gefördert. In besonderen Seminaren wollen wir sie auch im Umgang mit Geld schulen.

Es ist zu hoffen, dass europäische Firmen auch Afrika als billigen Produktionsstandort entdecken, so wie Asien. Das würde eine nachhaltige Entwicklung bringen. Mindestens kann ich das für Benin sagen, das wir kennengelernt haben. Entscheidend ist dessen relative politische Stabilität.